Die Faust: die großzügige Macht des Volkes
Wie schwer ist es, auf diesen Gesichtern anderes zu lesen als heitere
Gelassenheit. Wie schwer ist es vor allem, Hass zu finden!. Das
Zusammentreffen mit so vielen Gleichgesinnten schafft das Gefuehl,
fast unbesiegbar zu sein. Die Haende sind eher ausgestreckt als
drohend, und auch wenn die Faeuste erhoben werden, so ist dies weniger
eine Drohgebaerde als ein Erkennungszeichen.
Die Demonstranten kommunizieren mit den Haenden ebenso wie mit
ihren Stimmen: sie zeigen ihre Begeisterung, wenn sie applaudieren,
verraten sie ihre Schuechternheit in der kaum geballten Faust oder
ihre Entschlossnheit, wenn sie diese drohend geballt schwingen.
Falls ein "bourgeois" mal, hinter verschlossenen Fensterlaeden
ein Auge riskiert, so provoziert das die Menge eher dazu, seinen
Schrecken zu verspotten als ihn zu bedrohen.
Die spoettische Goennerhaftigkeit des Volks entspringt seiner Grosszuegigkeit,
doch auch dies fuegt den Gegnern Verletzungenzu, die sie niemals
vergessen koennen.
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